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Akte 2011: Strafverfahren gegen tectrain24

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2011“ berichtet über Privatpersonen, die im Internet betrogen werden.

tectrain24

Akte 2011 recherchierte, dass viele Verbraucher bei dem Onlineshop tectrain24 Ware bestellen, jedoch vergeblich auf die Belieferung warten. Einige Verbraucher stornieren daraufhin ihre Bestellung und fordern zur Rückzahlung des Kaufpreises auf. Die Firma bestätigt zwar die Stornierung und schickt eMails mit dem Inhalt, dass die Rückzahlung veranlasst werde. Eine tatsächliche Rückerstattung findet jedoch nur in wenigen Fällen statt.

Staatsanwaltschaft Duisburg

hat Ermittlungen gegen die Firma eingeleitet, kommt aber zur Zeit nicht voran, da die Verantwortlichen bei tectrain24 beharrlich versichern, sie seien von ihrem Erfolg mit dem Onlineshop so überrascht, dass sie mit der Belieferung der Kunden nicht nachkämen. Alles würde etwas länger dauern.

AEQUU

Akte 2011 findet heraus, dass die Verantwortlichen der tectrain24 bereits eine neue Firma gründeten, die sich „AEQUU GmbH“ nennt. Die Webseite im Internet ist erst seit Dezember 2010 registriert. An dem Geschäftssitz der AEQUU befinden sich lediglich leere Geschäftsräume.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Vorkasse-Betrug beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie in Versuchung kommen, bei einem bislang unbekannten Onlineshop ein „Schnäppchen“ zu erstehen, achten Sie darauf, ob es neben der Zahlungsart „Vorkasse“ auch noch eine anderen Möglichkeit gibt. Achten Sie aber darauf, dass auch die „Nachnahme“ keine Garantie für eine Lieferung der Ware selbst ist. Unter Umständen bekommen Sie einen leeren Karton und müssen trotzdem zahlen. Es empfiehlt sich z.B. die Erteilung eine Einzugsermächtigung. Gegen eine unberechtigte Abbuchung können Sie bei Ihrer Bank Widerspruch einlegen und bekommen das Geld unverzüglich zurückgebucht. Hierzu müssen Sie jedoch die Fristen Ihrer Bank beachten.

Akte 2011: Filesharingvorwurf

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2011“ berichtet über Privatpersonen, denen eine eine Urheberrechtsverletzung im Internet vorgeworfen wurde.

Porno-Filesharing

Die akte-Redaktion ermittelt Fälle von Verbraucher, die eine urheberrechtliche Abmahnung wegen angeblichem Filesharing von Pornos erhalten haben. Dabei werden häufig pauschale Geldforderungen geltend gemacht, die vergleichsweise zur Abgeltung alle Ansprüche zu zahlen sind.

Nachweis

Häufig kann der Verbraucher nicht beweisen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht zu Hause oder nicht im Internet war. In diesen Fällen ist eine Verteidigung gegen die Abmahnung besonders schwierig.

Nicht ignorieren

Wenn Verbraucher die urheberrechtliche Abmahnung ignorieren, wissen sie häufig nicht, was noch alles auf sie zukommen kann. Ggf. wird ein einstweiliges Verfügungsverfahren eingeleitet und die zu zahlenden Kosten steigen weiter an.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Filesharing-Vorwürfen beachten müssen.

Aktueller Tipp

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel unter urheber-rechtsberatung.de wenn Sie eine urheberrechtliche Abmahnung erhalten haben. Handeln Sie schnell, bevor die gesetzten Fristen abgelaufen sind.

Akte 2011: Nachnahme-Betrug

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2011“ berichtet über Privatpersonen, die per Nachnahme-Lieferung betrogen wurden.

Liefervariante: Nachnahme

Viele Online-Shops und auch ebay-Verkäufer bieten an, dass die gekaufte Ware per Nachnahme bezahlt werden kann. Der Verbraucher hofft, dadurch einem Betrüger entkommen zu können, da er ja die Ware vor Ort bei der Zustellung erst gegen den Kaufpreis tauscht. Findige Verkäufer sind auf die Idee gekommen, statt der bestellten Ware einen leeren Karton oder Müll zu versenden.

Hundefutter statt Playstation

Die akte-Redaktion ermittelte in einem Fall, bei dem ein Verbraucher eine Playstation günstig bei ebay ersteigerte und statt der Ware eine Dose Hundefutter geschickt bekam.

Betrug

Wenn ein Verkäufer vorsätzlich ein leeres Pakt oder wertlosen Müll verschickt gegen Nachnahmezahlung, stellt dies einen strafbaren Betrug dar.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Nachnahme-Betrug beachten müssen.

Aktueller Tipp

Informieren Sie sich vor Abschluss des Kaufvertrages über die Seriosität des Verkäufers. Bestellten Sie im Zweifel nicht per Vorkasse und nicht per Nachnahme. Wenn Sie per Nachnahme bezahlen möchten, sorgen Sie dafür, dass ein Zeuge bei der Paketübergabe anwesend ist und unverzüglich das Paket zusammen mit dem Zeugen geöffnet wird. Dokumentieren Sie unter Umständen die Öffnung des Pakets durch Fotos und/oder Video.

Akte 2010: Vorsicht vor Vorkasse-Betrug

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die im Internet betrogen werden.

Vorkasse-Betrug

Akte 2010 recherchierte, dass Verbraucher immer häufiger bei Onlineshops Waren bestellen und per Vorkasse bezahlen, ohne die Ware auch wirklich zu erhalten. In einigen Fällen wird darauf verwiesen, dass die Ware nicht lieferbar sei. In anderen Fällen meldet sich der Verkäufer gar nicht mehr. Häufig ist die Webseite des Onlineshops nach mehreren Wochen gar nicht mehr online. Eine telefonische Kontaktaufnahme scheitert ebenso.

StradaDiscount24

Eine dieser Firmen sei die StradaDiscount24. Verbraucher bestellten dort Ware per Vorkasse und warten bis heute auf die Lieferung.

autosec4u.blogspot.com

Mittlerweile haben sich Verbraucherschützer zu einem Blog im Internet zusammengeschlossen, um eine Liste der dubiosen Onlineshops zu veröffentlichen. In diesem Shops werden vorwiegend Elektronikartikel, Designerkleidung, Kinderspielzeug sowie Gold zum Verkauf angeboten. Eine Vielzahl der Webseiten ist überhaupt nicht mehr online.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Vorkasse-Betrug beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie in Versuchung kommen, bei einem bislang unbekannten Onlineshop ein „Schnäppchen“ zu erstehen, achten Sie darauf, ob es neben der Zahlungsart „Vorkasse“ auch noch eine anderen Möglichkeit gibt. Achten Sie aber darauf, dass auch die „Nachnahme“ keine Garantie für eine Lieferung der Ware selbst ist. Unter Umständen bekommen Sie einen leeren Karton und müssen trotzdem zahlen. Es empfiehlt sich z.B. die Erteilung eine Einzugsermächtigung. Gegen eine unberechtigte Abbuchung können Sie bei Ihrer Bank Widerspruch einlegen und bekommen das Geld unverzüglich zurückgebucht. Hierzu müssen Sie jedoch die Fristen Ihrer Bank beachten.

Rechtsanwältin zu Schadensersatz verurteilt

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. Kostenfallen im Internet hereinfallen.

Urteile gegen Rechtsanwältin

Die akte 20.10-Redaktion berichtet über ein Urteil des AG Schwelm vom 07.10.2010 mit dem Aktenzeichen 24 C 108/10. Dort hatte ein minderjähriger Verbraucher sich auf der Seite genealogie.de angemeldet und den Kostenhinweis nicht gesehen. Nach Zahlungsaufforderung durch eine bekannte Münchener Rechtsanwältin schaltet er zu seiner Verteidigung selbst einen Rechtsanwalt ein. In der Folgezeit wird die Münchener Rechtsanwältin auf Zahlung der vorgerichtlich entstandenen Rechtsanwaltskosten verklagt.

Gericht sagt: „Betrug“:

Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass der Betreiber von genealogie.de einen Betrug begehe, weil „die Internet-Seite ersichtlich darauf angelegt ist, Internetbenutzer über die Kostenpflichtigkeit des Angebots zu täuschen.“ Und zum Verhalten der Rechtsanwältin fand das Gericht ebenso klare Worte: „Bei der Geltendmachung solcher Forderungen für Mandanten handelt es sich um die Beihilfe zu einem versuchten Betrug.“

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Kostenfallen im Internet beachten müssen.

Aktueller Tipp

Ab jetzt steigen die Chancen auf Ersatz der vorgerichtlichen Anwaltskosten. Der entscheidende Vorteil: Während die Internetanbieter oftmals nach mehreren Monaten Existenz ihre Firma insolvent gehen lassen, ist der Rechtsanwalt meist liquider und hat kein Interessen, seine Kanzlei zu schließen. Ein vollstreckbares Urteil ist demnach in der Zwangsvollstreckung nicht wertlos, sondern kann einfach umgesetzt werden.

outlets.de - Geschäftsführer entgeht Anklage

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. Kostenfallen im Internet hereinfallen.

outlets.de

Der Geschäftsführer der outlets.de-Webseite war der Akte 20.10-Redaktion schon seit längerem bekannt. Im Frühjahr 2010 war dieser mit der Firma „Connects2 Content GmbH“ bzw. den Webseiten „fabriken.de“ und „Rezepte-Ideen.de“ online. Bereits zu diesem Zeitpunkt lief ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen den Geschäftsführer.

Verfahren eingestellt

Mittlerweile wurde das Ermittlungsverfahren gegen Entschädigung der Opfer sowie einer Zahlung an eine gemeinnützige Organisation eingestellt. Wie Johannes Mocken von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilte, waren zwischenzeitlich die Konten der Firmen gesperrt, auf denen sich mindestens 1 Mio. EUR befanden. Entschädigt wurde allerdings nur die Opfer, die bereits eine Zahlung an die Firma geleistet hatten und Strafanzeige erstattet hatten. Rund 500 Opfer wurden somit entschädigt mit einem Betrag von 40.000 EUR. Insgesamt 60.000 EUR musste der Geschäftsführer an gemeinnützige Zwecke zahlen. Auf Nachfrage der akte 20.10-Redaktion, dass der Geschäftsführer dabei wohl immer noch einen kräftigen Gewinn verbuchen konnte, wurde entgegnet, dass ein Gewinn nicht erzielt worden wäre. Der Geschäftsführer habe Nachweise vorgelegt, wonach er für die Platzierung der verschiedenen Webseiten auf den ersten Positionen bei Suchmaschinen eine siebenstellige Eurosumme gekostet haben soll.

Geschäftssitz des Geschäftsführers in Rodgau besucht

Die akte 20.10-Redaktion besucht den Geschäftssitz in Rodgau und bittet um ein Interview. Auf den Briefkästen befinden sich die Firmennamen „Go Web Ltd.“, Premium Content GmbH“ sowie Content4U GmbH“. Der Geschäftsführer wollte mit der akte-Redation jedoch nicht sprechen.


Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Kostenfallen im Internet beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Rechnung haben, lassen Sie die Forderung von Rechtsanwalt Giel prüfen. Insbesondere nach der letztes Gesetzesänderung bestehen gute Aussichten, aus dem Vertrag „herauszukommen“.

App-Betrug

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Kostenfallen bei der Benutzung von Smartphones.

Neuer Trend: Apps auf dem Smartphone

In der letzten Zeit häufen sich Beschwerden von Verbrauchern, die auf ihrer Telefonrechnung Abrechnungspositionen entdecken, deren Berechtigung unklar ist.

Forderungen werden über Telefonprovider eingezogen

Auf der monatlichen Rechnung finden sich zusätzliche Abrechnungspositionen mit dem Stichwort „Abo“ oder ähnliches. Der Betrag liegt ca. zwischen 12 und 20 EUR monatlich.

Kosten durch App-Benutzung

Nach intensiven Recherchen wird deutlich, dass die betroffenen Verbraucher innerhalb einer App-Anwendung auf ihrem Smartphone auf einen Werbebanner klickten. Danach erscheint teilweise eine Internetseite, auf der noch einmal auf ein Button geklickt werden muss. In vielen Fällen wird mit „Gratis“ oder „Kostenlos“ geworben. Durch diesen Klick soll jedoch ein sich wöchentlich verlängerndes Abonnement abgeschlossen worden sein.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Kostenfallen bei Smartphones beachten müssen.

Aktueller Tipp

Möchten Sie auf jeden Fall vermeiden, dass Forderungen von Drittanbietern über Ihre Telefonrechnung eingezogen werden, lassen Sie die Anwahl von Mehrwertdiensten sperren und/oder untersagen Sie Ihrem Telefonprovider den Einzug von Fremdforderungen.

Akte 2010: MMS-Kostenfalle

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. MMS-Kostenfallen hereinfallen.

MMS-Kostenfalle

Akte 2010 ermittelte, dass Verbraucher seit einiger Zeit SMS-Nachrichten auf ihr Handy geschickt bekommen mit der Meldung „“. Danach riefen die gutgläubigen Verbraucher im Internet die entsprechende Internetseite auf und gaben, wie gefordert, ihre persönlichen Daten an. Ein MMS-Bild wurde dann jedoch nicht angezeigt. Dafür bekamen die Verbraucher nach ca. 14 Tagen eine Rechnung über einen Betrag von 96 €. Es folgten weitere Mahnungen und Ankündigungen von gerichtlichen Maßnahmen.

Elustra Ltd.

Hinter der fraglichen Internetseite steht die Elustra Ltd, deren Geschäftsführer die Akte-Redaktion aufsuchte und zur Rede stellte. Dieser antwortete, dass er von nichts wisse und nicht um ein paar Hundert Euro zu verdienen sich als Geschäftsführer habe anstellen lassen. Es wird ein Treffen mit dem wahren Verantwortlichen der Firma provoziert und der Akte-Reporter hatte die Möglichkeit, mit diesem Verantwortlichen zu sprechen. Eine Einsicht zeigte dieser jedoch nicht.

Prof. Dr. Thomas Hoeren, Richter am OLG Düsseldorf

Er hat die Information von den Strafverfolgungsbehörden, dass bei ähnlichen Geschäftsmodellen Millionen Euros auf den Konten liegen und „dies die Geister von Menschen wecke, die schnell Geld verdienen wollen“. „Ein Ende dieser Geschäftsmodelle sei nicht absehbar“, so Hoeren.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Abofallen und Vertragsfallen beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Rechnung haben, lassen Sie die Forderung von Rechtsanwalt Giel prüfen. Insbesondere nach der letztes Gesetzesänderung bestehen gute Aussichten, aus dem Vertrag „herauszukommen“. Zahlen Sie auf keinen Fall auf zweifelhafte Rechnungen. Eine Rückerstattung gezahlter Beträge ist so gut wie aussichtslos.

Akte 2010: Probleme bei tectrain24

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die Probleme mit dem Onlineversender tectrain24 haben.

Internetversandhändler

Akte 2010 ermittelte, dass Verbraucher bei den Internethändler tectrain24.com günstig Waren gegen Vorkasse bestellten, jedoch nicht geliefert bekamen. Einige Verbraucher stornierten ihre Bestellung und verlangten den per Vorkasse bezahlten Kaufpreis zurück. Teilweise mussten Verbraucher vier Monate und länger auf ihr Geld warten.

Strafverfolgungsbehörden haben Geschäftsräume durchsucht und Akten beschlagnahmt

Gegen die Firma tectrain24 wurden mehrere Strafanzeigen gestellt, worauf die Strafverfolgungsbehörden die Geschäftsräume der Firma durchsuchte und Akten beschlagnahmten.

Webseite offline

Zwischenzeitlich wurde die Internetseite und der Onlineshop vom Netz genommen. Wer die Webseite tectrain24.com aufruft, bekommt nur eine Fehlermeldung angezeigt.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Problemen mit Internetversandhändlern beachten müssen.

Aktueller Tipp

Bestellen Sie Waren im Internet nur bei renommierten Anbietern. Fragen Sie Freunde und Bekannte, welche Onlineshops zuverlässig die bestellte Ware auch tatsächlich liefern. Wählen Sie als Zahlungsmethode „Rechnung“, „Kreditkarte“ oder „Lastschrift“. Wenn keine Ware geliefert wird, setzen Sie dem Verkäufer schriftlich eine Frist zur Lieferung. Wird innerhalb der Frist nicht geliefert, können Sie sich beim Anwalt über die nächsten Schritte beraten lassen.

Akte 2010: Gewerbeauskunft-Zentrale

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Firmen, die Post von der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ bekamen.

Gewerbeauskunft-Zentrale.de

Viele Firmen bekamen in der letzten Zeit ein Schreiben der „Gewerbeauskunft-Zentrale“. In diesem Schreiben wurden sie aufgefordert, ergänzende Angaben zu ihrer Firma zu machen und das Formular zu unterschreiben. Im Kleingedruckten am rechten Rand ist der Preishinweis versteckt. Als Gegenleistung sollen die Firmen einen Datenbankeintrag erhalten. Die Akte-Redaktion überprüfte die Einträge auf der Internetseite und entdeckte tatsächlich die entsprechenden Firmeneinträge. Allerdings konnte auch nicht ermittelt werden, dass dieses „Branchenbuch“ offensiv beworben wurde und damit für Interessierte besonders interessant sein könnte. Bei einer Probeeingabe von Hotels im 50km Umkreis von Berlin-Mitte wurde lediglich ca. 35 Treffer angezeigt, wohingegen einen identische Abfrage beim offiziellen Telefonbuch über 1.000 Treffer ausgab.

Rechnung über fast 600 Euro

Wenige Tage später schickte die Firma eine Rechnung über einen sog. „Marketingbeitrag monatlich zzgl. USt. zu 39,85 Euro für den Basiseintrag“. Auf der dicht und klein gedruckten Rückseite des Antrages findet sich dann auch die Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

Firmensitz ist nur durch ein Schuhgeschäft zu erreichen

Die Akte-Redaktion suchte den Firmensitz der Firma auf und versuchte, die Verantwortlichen zur Rede zu stellen. An der Tür öffnete ein Mitarbeiter, der zugab, dass sich das Geschäftsmodell „am Rande der Legalität“ bewege und er auch nur versuche, Geld zu verdienen.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Angeboten für Branchenbucheinträgen beachten müssen.

Aktueller Tipp

Lesen Sie alles sorgfältig durch, was Ihnen zur Unterzeichnung vorgelegt wird. Informieren Sie sich bei Bekannten und Geschäftspartnern über den Absender des Schreibens.

Akte 2010: routenplaner-service.de

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. Abofallen hereinfallen.

Webseite hat sich geändert

Früher gab es die Seite www.routenplaner.de. Bei Eingabe dieser Adresse wird man automatisch auf die neue Seite www.routenplaner-service.de weitergeleitet. Man sollte jedoch beachten, dass diese neue Seite in der Benutzung kostenpflichtig ist. Nach Anmeldung werden Rechnungen zu Jahresbeiträgen zu 96 EUR gestellt.

Webtains GmbH

Die akte-Redaktion versuchte den Betreiber am Geschäftssitz zu besuchen und auf die Kundenbeschwerden zu befragen. An der angegebenen Adresse findet sich jedoch kein Geschäftsbetrieb, sondern lediglich leere Räume.

Kostenhinweis nicht deutlich genug

Nach Eingabe der Routendaten wird man auf eine Anmeldeseite weitergeleitet. Dort heißt es: „Routenplaner - Gleich geht's weiter ...“ In diesem Abschnitt werden die Kosten noch nicht angezeigt. Lediglich auf der rechten Seite unter der Überschrift „Information“ befindet sich ein Fließtext, innerhalb dessen auf das 2-jährige Abo mit den jährlichen Kosten in Höhe von 96 EUR hingewiesen wird.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Abofallen und Vertragsfallen beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Rechnung haben, lassen Sie die Forderung von Rechtsanwalt Giel prüfen. Insbesondere nach der letztes Gesetzesänderung bestehen gute Aussichten, aus dem Vertrag „herauszukommen“.

10 Mio € Schaden durch Gewinnspiel-Betrug

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. Gewinnspiel-Eintragservice-Betrug hereinfallen.

Kontaktaufnahme mittels Telefon

Privatleute bekommen Telefonanrufe von Call-Centern. Es wird der Eintrag in Internetgewinnspielen angeboten. Hierfür werde monatlich ein bestimmter Betrag vom Konto abgebucht. In der Hoffnung, einmal bei einem Gewinnspiel der glückliche Gewinner zu sein, wird die Kontonummer angegeben. Es besteht nun der Verdacht, dass die versprochene Dienstleistung, der Eintrag in Gewinnspiele, nicht erbracht wird. Dagegen wird fortlaufend der monatliche Beitrag vom Konto abgebucht.

Abbuchung durch unbekannte Firmen

Ermittler bei der Kripo fanden heraus, dass nach einem Anruf bei einer Person deren Kontodaten offenbar zu anderen Firmen im Gewinnspielbereicht übermittelt wurden und ebenso Abbuchung vom Konto vollzogen wurden. Hierfür lagen jedoch keine eindeutigen Aufträge seitens der Betroffenen vor.

Kripo Köln und Gelsenkirchen ermittelte

Die Kripo ermittelte und offenbarte einen Fall besonders dreisten Ausmasses: In dem Geschäftsbetrieb eines einzelnen Call-Centers in Deutschland wurde allein ein Schaden bei Verbrauchern in Höhe von 10 Mio. € angerichtet.

Die Ermittler vermuten eine zentrale Stelle in Österreich, die viele verschiedene Gewinnspiel-Eintragservices unterhält und zentral die Daten verschiebt. Die Akte 20.10-Redaktion recherchiert zusammen mit österreichischen Kollegen. Das Ausmaß ist unvorstellbar: Ca. 40 Mio. Datensätze sollen gesammelt worden sein. Der Schaden geht in die hunderte Mio. €.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Gewinnspiel-Eintragservice-Betrug beachten müssen.

Aktueller Tipp

Geben Sie nicht leichtfertig Ihre Kontodaten am Telefon preis. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge auf verdächtige Abbuchungen. Können Sie Abbuchungen von Ihrem Konto nicht nachvollziehen, sprechen Sie Ihre Bank an und klären den Sachverhalt auf. Bestätigt sich, dass hierfür kein Auftrag besteht, können Sie die Lastschriften zurückgehen lassen.