Site logo

Akte 2010: Vorsicht vor Vorkasse-Betrug

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die im Internet betrogen werden.

Vorkasse-Betrug

Akte 2010 recherchierte, dass Verbraucher immer häufiger bei Onlineshops Waren bestellen und per Vorkasse bezahlen, ohne die Ware auch wirklich zu erhalten. In einigen Fällen wird darauf verwiesen, dass die Ware nicht lieferbar sei. In anderen Fällen meldet sich der Verkäufer gar nicht mehr. Häufig ist die Webseite des Onlineshops nach mehreren Wochen gar nicht mehr online. Eine telefonische Kontaktaufnahme scheitert ebenso.

StradaDiscount24

Eine dieser Firmen sei die StradaDiscount24. Verbraucher bestellten dort Ware per Vorkasse und warten bis heute auf die Lieferung.

autosec4u.blogspot.com

Mittlerweile haben sich Verbraucherschützer zu einem Blog im Internet zusammengeschlossen, um eine Liste der dubiosen Onlineshops zu veröffentlichen. In diesem Shops werden vorwiegend Elektronikartikel, Designerkleidung, Kinderspielzeug sowie Gold zum Verkauf angeboten. Eine Vielzahl der Webseiten ist überhaupt nicht mehr online.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Vorkasse-Betrug beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie in Versuchung kommen, bei einem bislang unbekannten Onlineshop ein „Schnäppchen“ zu erstehen, achten Sie darauf, ob es neben der Zahlungsart „Vorkasse“ auch noch eine anderen Möglichkeit gibt. Achten Sie aber darauf, dass auch die „Nachnahme“ keine Garantie für eine Lieferung der Ware selbst ist. Unter Umständen bekommen Sie einen leeren Karton und müssen trotzdem zahlen. Es empfiehlt sich z.B. die Erteilung eine Einzugsermächtigung. Gegen eine unberechtigte Abbuchung können Sie bei Ihrer Bank Widerspruch einlegen und bekommen das Geld unverzüglich zurückgebucht. Hierzu müssen Sie jedoch die Fristen Ihrer Bank beachten.