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Akte 2010: MMS-Kostenfalle

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. MMS-Kostenfallen hereinfallen.

MMS-Kostenfalle

Akte 2010 ermittelte, dass Verbraucher seit einiger Zeit SMS-Nachrichten auf ihr Handy geschickt bekommen mit der Meldung „“. Danach riefen die gutgläubigen Verbraucher im Internet die entsprechende Internetseite auf und gaben, wie gefordert, ihre persönlichen Daten an. Ein MMS-Bild wurde dann jedoch nicht angezeigt. Dafür bekamen die Verbraucher nach ca. 14 Tagen eine Rechnung über einen Betrag von 96 €. Es folgten weitere Mahnungen und Ankündigungen von gerichtlichen Maßnahmen.

Elustra Ltd.

Hinter der fraglichen Internetseite steht die Elustra Ltd, deren Geschäftsführer die Akte-Redaktion aufsuchte und zur Rede stellte. Dieser antwortete, dass er von nichts wisse und nicht um ein paar Hundert Euro zu verdienen sich als Geschäftsführer habe anstellen lassen. Es wird ein Treffen mit dem wahren Verantwortlichen der Firma provoziert und der Akte-Reporter hatte die Möglichkeit, mit diesem Verantwortlichen zu sprechen. Eine Einsicht zeigte dieser jedoch nicht.

Prof. Dr. Thomas Hoeren, Richter am OLG Düsseldorf

Er hat die Information von den Strafverfolgungsbehörden, dass bei ähnlichen Geschäftsmodellen Millionen Euros auf den Konten liegen und „dies die Geister von Menschen wecke, die schnell Geld verdienen wollen“. „Ein Ende dieser Geschäftsmodelle sei nicht absehbar“, so Hoeren.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Abofallen und Vertragsfallen beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Rechnung haben, lassen Sie die Forderung von Rechtsanwalt Giel prüfen. Insbesondere nach der letztes Gesetzesänderung bestehen gute Aussichten, aus dem Vertrag „herauszukommen“. Zahlen Sie auf keinen Fall auf zweifelhafte Rechnungen. Eine Rückerstattung gezahlter Beträge ist so gut wie aussichtslos.