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Akte 2010: Mitfahrgelegenheit drive2u

Das SAT1-Verbraucherschutzmagazin „Akte 2010“ berichtet über Privatpersonen, die auf sog. Abofallen hereinfallen.

Aus Polyphem Media wird OPM Media

Akte 2010 ermittelte, dass eine früher bereits bekannt gewordene Firma, die scheinbar Mitfahrgelegenheiten im Internet anbot, nun unter neuem Namen und neuer Internetadresse wieder tätig ist.

Aus nimimit wird drive2u

Auf der aktuellen Seite von drive2u steht „Deutschlands faire Mitfahrzentrale“. In den AGB findet sich bereits unter Ziffer 1, dass es um eine Mitgliedschaft gehen soll. Unter Ziffer 6 wird erwähnt, dass der Vertrag auf eine Laufzeit von 12 Monaten geschlossen wird und die Jahresgebühr von 96 EUR im Voraus zu entrichten ist.

drive2u und live2gether

Die akte-Redaktion ermittelte, dass die besagte Firma auch eine Mitwohngelegenheit im Internet anbietet. Auch dort finden sich in den AGB die oben beschriebenen Vertragsklauseln.

Neues Urteil des Amtsgerichts Alzey

Das Gericht entschied mit Urteil vom 10.06.2010, Az. 23 C 2/10, dass der Vertrag mit OPM Mediaanfechtbar sei“. Die Internetseite sei einzig dazu konzipiert, die „Kostenpflichtigkeit zu verschleiern“ und „Benutzer in die Irre zu führen“.

Prof. Dr. Thomas Hoeren, Richter am OLG Düsseldorf

Er spricht öffentlich in seinen Vorlesungen von „Mafia“. Er geht mit seinen Berufskollegen der Amtsgerichts har „ins Gericht“ und kritisiert, dass es immer wieder erstinstanzliche Urteile zugunsten sog. Abofallen gebe. „98 - 99 % aller Zivilrichter in Deutschland sehen dies aber anders“, so Hoeren.

Informieren Sie sich bei Rechtsanwalt Giel, was Sie bei Abofallen und Vertragsfallen beachten müssen.

Aktueller Tipp

Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Rechnung haben, lassen Sie die Forderung von Rechtsanwalt Giel prüfen. Insbesondere nach der letztes Gesetzesänderung bestehen gute Aussichten, aus dem Vertrag „herauszukommen“. Zahlen Sie auf keinen Fall auf zweifelhafte Rechnungen. Eine Rückerstattung gezahlter Beträge ist so gut wie aussichtslos.